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Heute berichten wir euch aus der Technik-Abteilung, denn es gibt Neuigkeiten für Guide-Autoren. In den letzten Monaten haben wir einige neue Features getestet, die wir euch nun offiziell vorstellen wollen.

Formatierter Text

Ab sofort könnt ihr eure Texte ansprechender gestalten, indem ihr die neuen Möglichkeiten zur Textformatierung verwendet. Wir haben uns dabei bewusst auf die grundlegendsten Formatierungen (fett, kursiv, Aufzählungen) beschränkt, denn das einheitliche und leicht verständliche Erscheinungsbild von GuideWriters ist uns weiterhin ein zentrales Anliegen.

Links im Text

Bisher konntet ihr zu jedem Place den Link zur entsprechenden Webseite angeben. Viele von euch wollten jedoch auch Weblinks direkt in die Texte einbauen, und auch zu anderen Places und Einträgen innerhalb des Guides verweisen. Beides ist nun möglich und erlaubt euch, euren Lesern noch mehr Informationen noch leichter zugänglich zu machen.

Das Einfügen der Links erfolgt ebenso wie die bereits erwähnten neuen Formatierungsmöglichkeiten über neue Schaltflächen, die ihr über den Texteingabefeldern findet.

Events

Viele Guides enthalten auch aktuelle Informationen zu Terminen und Veranstaltungen. Diese Aktualität ist einer der großen Vorteile digitaler Guides gegenüber den gedruckten Pendants. Um euch bei der Darstellung dieser Informationen zu unterstützen, haben wir ein neues Kapitelformat speziell für Events eingeführt. Aktivieren könnt ihr es, indem ihr das entsprechende Kapitel bearbeitet und das neue Kästchen „Event-Kapitel“ ankreuzt.

Die Events, die ihr in diesen Kapiteln anlegt, werden in der App zeitlich sortiert und gruppiert dargestellt, so dass eure Leser schnell sowohl aktuell  bevorstehende Termine finden als auch Termine zu ihrem Reisezeitpunkt. Als Bonbon können eure Leser sich von der App auch an Termine erinnern lassen.

Feed

Das wichtigste neue Feature haben wir uns natürlich für den Schluss aufgehoben. Wir haben festgestellt, dass viele Leser die Möglichkeit nutzen, Hinweise an den Places zu hinterlassen, sei es, um auf eine Änderung der Öffnungszeiten hinzuweisen, sei es, um auf zusätzliche, interessante Informationen hinzuweisen. Viele von euch sind auch sehr aktiv und erweitern ihre Guides immer wieder um neue Einträge. Beides zeigt eindrücklich das Potenzial, das in dem Medium der digitalen Guides steckt. Bisher mussten Autor und Leser jedoch gezielt nach den Neuigkeiten suchen, so dass sie oft untergingen.

Mit dem Feed geben wir euch nun die Möglichkeit, die Interaktion mit euren Lesern auf eine neue Stufe zu heben. Der Feed zeigt euch an einer zentralen Stelle alle Neuigkeiten, die es in einem Guide gibt. Dazu gibt es in der App auch noch den Haupt-Feed, in dem die Neuigkeiten aus all euren Guides vereint werden.

Den Feed könnt ihr für jeden Guide einzeln aktivieren oder deaktivieren, je nachdem, wie aktiv ihr eure Guides betreuen wollt.

Wir hoffen, ihr freut euch genauso wie wir über die neuen Funktionen und nutzt sie eifrig… Viel Spaß damit!

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Hier geht es um mehr als um Orientierung. Oder anders gesagt: um Orientierung in mehrfacher Hinsicht. Die neue iOS– und Android-App der Universitätskliniken Heidelberg jedenfalls zeigt, was die Technologie der GuideWriters für Unternehmen leisten kann.

Sie müssen ins Krankenhaus, wissen aber nicht, was Sie einpacken sollen? Die neue UKHD-App hilft beim On-Boarding: vom Packen, über die Anmeldung bis zur Besucherregelung. Sie wollen jemanden besuchen, kennen aber den Weg nicht? Die App navigiert Sie zum nächst gelegenen Parkhaus und von dort aus weiter zum richtigen Klinkgebäude – oder zu einer Cafeteria, falls Sie sich dort treffen wollen. Zudem bietet die App jeweils eine Liste aller Ambulanzen und Kliniken. Wer eine anklickt, findet nicht nur Informationen zu Kontaktdaten, zum Ort und zu Sprechzeiten. Es gibt zu Ambulanz und jedem Klinikum eine kurze Einführung inklusive Link zur Klinikleitung.

Die Universitätskliniken Heidelberg nutzen die GuideWriters Technologie als Whitelabel-Lösung für eine eigene App. Damit profitieren Sie von dem einfachen Aufbau und den vielen Verknüpfungsmöglichkeiten der Technologie: Die ermöglicht es nicht nur, Orte mit Informationen auf verschiedenen Ebenen zu verbinden. Der Aufbau in Form einer Liste macht es möglich, Guides für alle Themen anzulegen – von den Telefonnummern verschiedener Institute auf dem Klinikgelände bis hin zu Kulturveranstaltungen oder Ausstellungen. Anders gesagt: Ein solche Guide-App bietet Besuchern oder auch eigenen Mitarbeitern oder weiteren Interessenten einen Einstieg in das Unternehmen – bis hin zu Feedback- und Kommunikationsangeboten.

Die UKHD-App hält übrigens noch ein Schmankerl bereit: Die Nobelpreisträger Tour zeigt nicht nur, welche großen Köpfe unter dem Dach der Klinik geforscht haben und immer noch forschen. Sie zeigt auch, wo diese in der Stadt oder auf dem Klinikgelände zu finden waren – oder noch sind.

 

Blogpost Foto.001Die Touren-Logbücher meines früheren Berg-Partners sind mit Gold nicht aufzuwiegen: Dabei handelt es sich um kleine Oktavhefte, in denen jede Route genau beschrieben war mit Hinweisen zu Weg- oder Landmarken und angereichert mit Kommentaren zu Hütten oder Einkehrmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten sowie weiteren Besonderheiten der Tour. Ob es nur auf eine versteckte Alm gehen sollte oder auf einen Viertausender – die kleinen Logbücher boten Orientierung – und wurden bei jeder Tour fortgeschrieben und verbessert.

Wer immer schon einmal versucht hat, sich allein mithilfe einer Landkarte zu orientieren, weiß, wie wertvoll gerade solche Tipps und Hinweise sind. Und genau das stellt der Rother-Verlag nun seinen Lesern zur Verfügung: mithilfe unserer GuideWriters-App. Dort finden sich jetzt 10 Rother Touren Guides „light“, die Wanderer nicht nur mit zuverlässigen Tourenbeschreibungen, Höhenprofilen und zoombaren Karten versorgen. Zudem finden sie auch die Hinweise oder Kommentare anderer Anwender. Das funktioniert wie die Timeline bei Twitter oder Facebook: Nutzer können Hinweise zu Stationen oder Hütten posten, die in einer zentralen Feed-Übersicht aufgelistet werden und dadurch den Inhalt aktuell halten. Ihr kennt die Möglichkeiten evtl. schon von anderen Guides wie z.B. dem Campingführer Marokko. So könnt Ihr Euch über Eure Eindrücke austauschen und über Tipps fachsimpeln.

Jedenfalls soll so auf Dauer ein einzigartiges Guideprodukt entstehen, das gerade über den Social Feed Informationen und Orientierung bietet, die Wanderer sonst schwer finden. Es sei denn, sie hätten das Glück, jemandes Touren-Logbuch zu bekommen. Dessen Logik wird also gewissermaßen auf die App übertragen – dort dynamisch weiterentwickelt und Euch zur Verfügung gestellt. Selbstredend, dass die Rother Touren Guides „light“ auch andere GuideWriters-Features zur Verfügung stellen wie zum Beispiel die integrierte GPS- und Tour-Funktion, die zuverlässige Orientierung gewährleistet. Zudem sind sie online und offline nutzbar.

Foto: Moyan Brenn

Badenweiler

Wohin in Badenweiler? Morgens in den Park der Sinne, mittags in die Pizzeria Bella Sicilia, nachmittags in die Cassiopeia Therme und abends absacken in der Markgräfler Winzerstube. Der mobile Badenweiler-Guide für iOS und Android macht es möglich: Besucher der Stadt zwischen Freiburg und Basel können sich schnell orientieren, ihren Besuch per App oder die mobile Website planen und finden alle Informationen, die Sie benötigen – von den Öffnungszeiten der römischen Badruine bis hin zu den Rufnummern der lokalen Taxiunternehmen. Entwickelt hat den Guide die Agentur markgraeflerfernsehen.de. Die hat damit ein ideales Tool für das Standortmarketing entwickelt – das sich auch für weitere Städte einsetzen lässt. 

Das Problem vieler kleiner Ferienorte: Touristen wissen oft nicht, was sie unternehmen können und welches Angebot es gibt. Zwar gibt es gedruckte Flyer – aber die verstauben irgendwo und sind nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Den Badenweiler-Guide der GuideWriters-App hat man dagegen immer auf dem Smartphone dabei, auf dem neusten Stand und verstaubt nicht. Für die Nutzer ist der Guide kostenlos. Zahlen müssen dagegen die Unternehmen, die sich hier präsentieren wollen. Dafür stehen vier Angebote zur Verfügung: Von der Basis-Version mit Minimal-Inhalt bis zu einem Text mit bis zu 5 Bildern und Verlinkung auf die eigene mobile Website.

Der Badenweiler-Guide bietet ein erstklassiges Beispiel, wie sich kleinere Gemeinden oder Regionen selber vermarkten können. Natürlich nützt es den Geschäften, Museen, Restaurants etc. vor Ort, weil sie von dem Besucher leichter gefunden werden. Aber die Destination vermarktet sich auch selber: Die Verknüpfung der mobile-App mit einem Internet-Auftritt verbessert die Präsenz in Suchmaschinen. Der Guide wirkt dann wie ein Schaufenster für eine Region. Ein interessantes Modell auch für andere Gemeinden, weil keine Kosten für die Technologie entstehen.

Allerdings ist der Aufwand groß: Die Agentur markgraeflerfernsehen.de hat hier viel Arbeit hineingesteckt, denn Recherche und Aufbereitung der Inhalte sollten keineswegs unterschätzt werden. „Der Guide soll ja ein Gebrauchsgegenstand sein – leicht zu verstehen und einfach in der Handhabung“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Baier. Auch die Unternehmens-Kunden an Bord zu holen, war aufwändig und bedeutete erst einmal „Klinken putzen“. Das Interesse sei allerdings gleich groß gewesen, so Baier, weil die Kunden eben nicht nur ein kostenpflichtiges Inserat, sondern auch ein sehr nützliches Marketing-Tool sehen.

Und die nächsten Schritte? Gerade hat Baier die örtliche “Badenweiler Thermen und Touristik GmbH” für den Guide begeistern können. Mit deren Unterstützung wird in Kürze die App mit dem eigenen “Badenweiler Brand” veröffentlicht werden, indem Badenweiler die GuideWriters-Technologie als White-Label-Lösung nutzt. Und inhaltlich? Da will das Team weiter die Besonderheiten des Markgräflerlandes, wie beispielsweise Winzergenossenschaften und Weingüter u.s.w. einbinden – schließlich ist die Region auch für ihre edlen Tropfen bekannt. Wir bleiben dran.

Guidewriters_2013-2014

Weihnachten und Neujahr ist ja die Zeit der Rückblicke, Ausblicke und Einblicke – und da wollen wir mit GuideWriters nicht fehlen. Denn 2013 hat sich bei Eurer Plattform für Mobile Guides einiges getan: Wir haben spannende Projekte umgesetzt, viele neue Guide-Writer und Unternehmenskunden gewonnen – und nicht zuletzt neue Features installiert, um Euch den Austausch über Eure Guides zu erleichtern.

Ein Leuchtturm-Projekt war sicherlich die Umsetzung des Guides Frankfurt Bahnhofsviertel. Der zeigt das Potential der App: Schnelle Orientierung vor Ort, Content Marketing für Unternehmen – und nicht zuletzt die Möglichkeit, einen Ort, eine Stadt oder eine Region mobil zu vermarkten.
Dass Guides nicht nur für Orte, sondern auch für Events gut funktionieren, zeigen die Apps für den 100-Meilen-Lauf in Berlin und den Frankfurt Marathon. Beide zeigen, wie man den Teilnehmern eines Großevents einfach Orientierung bietet – und so die Bindung einer Gruppe untereinander fördert. Genau das nutzen inzwischen einige von Euch auch für ihre privaten Events – von der Hochzeit bis zur Geburtstagsfeier.

Aber Guides funktionieren eben nicht nur orts- sondern auch themenbezogen. Anders gesagt: Man muss einen Guide nicht für Orte oder Locations anlegen, sondern kann ihn auch an Themen orientieren – gewissermaßen eine Empfehlungsliste kreieren. Das hat zum Beispiel die Universität Frankfurt zu ihrem 100-jährigen Jubiläum gemacht: Mit eigenem Guide und Website in Responsive Design.

Und natürlich funktionieren die Guides auch für das klassische Reise-Thema. Deswegen freuen wir uns dass wir 2013 den Kunth-Verlag überzeugen konnten, der mit seiner Serie der In-Guides präsent ist. Ein besonderes Beispiel bietet auch der Guide für den Whiskey Trail. Der schöpft zudem die direkten Möglichkeiten zur Verkaufsförderung aus, indem er zu einzelnen beschriebenen Destillen oder Locations Gutscheine anbietet.

Wir denken, dass diese kleine Auswahl zeigt, wie vielseitig sich die GuideWriter-App nutzen lässt. Um die Kommunikation unter den Usern zu verbessern, haben wir 2013 neue Features installiert: Wie bei Facebook können Nutzer Locations und Empfehlungen einfach „liken“. Zudem haben wir einen interaktiven Feed eingeführt, der Neuigkeiten und Kommentare von Nutzern chronologisch aufführt. Ein Beispiel liefert der Marokko-Campingführer, bei dem sich die zu Gegebenheiten vor Ort austauschen und der Autorin so nützliche Informationen für ihre Recherchen geben. Auf diese Weise werden Guides zu interaktiven Anwendungen, die über User-generated Content weiterentwickelt werden.

Genau da wollen wir 2014 weitermachen und den interaktiven Feed Schritt für Schritt verbessern. Zudem werden wir als Ergänzung zur App auch eine Website im Responsive Design anbieten: So soll sich die Auffindbarkeit Eurer Guides in Google verbessern. Zudem erleichtert das den Erstkontakt zu potenziellen Usern, die die App noch nicht auf ihr Smartphone heruntergeladen haben. Auch die jetzige iOS-App braucht nach drei Jahren eine Grunderneuerung – es gibt also einiges zu tun. Und wir hoffen natürlich auf viele neue Kooperationspartner und Autoren, damit GuideWriter seine Position ausbauen kann: Die App für den mobilen Zugang zu Reiseführern und Empfehlungslisten.

In dem Sinne wünschen wir Euch schöne Feiertage und alles Gute für das kommende Jahr. Wir freuen uns darauf!

2011 BMW Frankfurt Marathon

Ein Marathon ist lang. Sehr, sehr lang, vor allem ab Kilometer 35. Monatelange Vorbereitungszeit, jede Menge Energie und Willen sind auf den einen Termin gerichtet, zu dem alles passen muss. Hektik beim Suchen nach dem Parkplatz oder der Startnummernausgabe kann da keiner gebrauchen. Das sehen auch die Veranstalter des traditionsreichen Frankfurt Marathons so: Darum wird in diesem Jahr erstmals für alle Teilnehmer und Besucher ein mobiler Marathon-Guide angeboten – mit allen relevanten Infos rund um die Strecke. Wir freuen uns auf dieses Großereignis.

Schreib Deinen Guide!

Ein eigener Guide ist kein Marathon, sondern geht ganz einfach. Was ist Dein Thema? Starte heute Deine eigene Community mit Infos und Orten, die Du anderen zeigen möchtest.
Keine Angst: Unser System ist ganz einfach!


BHV Square

Frankfurts spannendster Stadtteil geht mit großen Schritten ins digitale Zeitalter. Seit letzter Woche ist mit www.frankfurt-bahnhofsviertel.de eine Plattform online, die für Besucher und Gewerbetreibende alle wichtigen Angeboten und Aktivitäten versammelt.

Im Hintergrund der Plattform läuft die GuideWriters API – für mobile Endgeräte wird synchron ein Guide für iOS und Android publiziert. Der Guide führt den User an lohnenswerte Orte, informiert über Neuigkeiten aus dem Stadtteil und wurde mit einem Magazin-Teil ergänzt. Umgesetzt wurde das umfangreiche Projekt mit der Agentur VIER FÜR TEXAS, ansässig und aktiv im Viertel wie wir auch.

Der Case zeigt, dass die GuideWriters-Technologie Lösungen für viele digitale Szenarien bereit hält. Unsere App vermittelt zwischen virtueller und realer Welt und macht Orte auffindbar. Damit entstehen neue Möglichkeiten für die Standortwerbung: Mit Hilfe interessanter Inhalte können Unternehmen Kunden in ihr Geschäft holen. So geht Content Marketing!

Und das sagt die Presse:

rheinmaintv (Video)
Werben & Verkaufen online
Frankfurter Rundschau (FR online)
OP Marburg online
Focus online
Bild.de (Bild Plus)
Echo online
Welt.de

Dani, Online-Redakteurin und viel in Frankfurt unterwegs, hat die GuideWriters-Plattform für sich entdeckt. Um es sich im städtischen Alltag ein bisschen leichter und abwechslungsreicher zu machen, schreibt sie Guides für die Stadt. Was zunächst als private Lösung gedacht war, ist nun zugänglich für jeden.

Foto Dani Schlüngel_edit

Dani, Du hast gerade Deinen zweiten Guide bei uns veröffentlicht. Was fasziniert Dich am Schreiben von Guides?

Als ich das erste Mal von GuideWriters gehört habe, war mir sofort klar, dass ich das ausprobieren werde: Ich schreibe, fotografiere und reise für mein Leben gerne. Und es macht einfach Spaß, die vielen spannenden Orte, die man dabei entdeckt, mit anderen zu teilen. Angefangen habe ich damit, meine Lieblingsplätze am Frankfurter Mainufer zu sammeln und vorzustellen – das war mein erster Guide. Gerade jetzt im Sommer gibt es keinen schöneren Aufenthaltsort in der Stadt.

Was schätzt Du an der GuideWriters-App?

GuideWriters ist die ideale Plattform für alle Autoren, die ihre ganz eigenen Ideen in einem Guide verwirklichen wollen: thematisch offen, sehr einfach und praktisch in der Bedienung. Außerdem gefällt mir, dass ihr die App ständig weiterentwickelt und es immer wieder tolle neue Features wie die Streckeneingabe oder den Feed gibt. Als Autor hat man da wirklich schöne Möglichkeiten – nur schreiben muss man noch selbst. 
Als Nutzerin finde ich die Vielfalt an unterschiedlichen Guides toll – und habe auch schon einige interessante Ausgaben gefunden, die ich nicht mehr missen möchte.

Wie kamst Du auf die Idee, den Guide „Frankfurt mit Kindern“ anzubieten?

Ursprünglich sollte dieser Guide nur für mich sein, weil ich mir die Öffnungszeiten der Abenteuerspielplätze nie merken kann und keine Lust mehr hatte, immer wieder danach zu suchen. Ich wollte sie einfach gesammelt und jederzeit griffbereit auf meinem Smartphone haben. 
Von dem Punkt aus war es dann nur noch ein kleiner Sprung bis zur fertigen Idee: Schließlich bin ich mit meinen Kindern viel unterwegs und kenne die meisten Angebote in Frankfurt aus eigener Erfahrung. Und als Mutter weiß ich natürlich auch, dass einem manchmal trotz der vielfältigen Angebote einfach die Ideen ausgehen. Genau die liefert der Guide – und alle nötigen Infos wie Öffnungszeiten, Preise, Standorte usw. gleich mit.
Meine Kinder haben übrigens auch schon von meinem Projekt profitiert: Während der Recherche für den Guide sind nämlich noch einige Places aufgetaucht, die uns bis dahin unbekannt waren – ums Lasertaggen komme ich im nächsten Winter wohl nicht mehr herum!

Werden wir in Zukunft noch mehr Guides von Dir sehen?

Auf jeden Fall! Der nächste Guide ist bereits in Planung. Lasst euch also überraschen!

Unsere Guides haben viele Funktionen: Sie schaffen Orientierung, sie machen das Reisen leichter, sie laden zum Entdecken ein.

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Wir bieten Guides für Städte, für ferne Länder, für Institutionen und Vereine, für Radrennen, für Whiskey-Distillen und sogar fürs Gassigehen. Ein Ziel haben alle gemeinsam: Sie sind praktisch, sie kerben Punkte in die weite Weltkarte. Mit einem Guide kennen wir uns aus, obwohl wir gerade erst gelandet sind und finden ohne Umwege das Passende. Er wird vom Kiez-Kenner geschrieben für all jene, die einer werden wollen.

Der neue Guide „Most Awesome Abandoned Places“ orientiert sich nicht an der praktischen Nutzbarkeit, aber er entführt uns an Stätten, deren loser Zusammenhang sich lediglich über ihre Unwirklichkeit ergibt. Die „Kurzbiografie der schönsten verlassenen Orte“, wie es heißt, handelt von Attraktionen, die eher Un-Orte darstellen – oft jenseits aller touristischen Infrastruktur, teilweise nur schwer zu erreichen oder überhaupt zu finden. Mit dem Guide wandelt der Leser einmal quer durch die ganze Welt. Er bereist abgelegene Geisterstädte, mäandert durch die Katakomben längst vergessener U-Bahnen, er taucht nach versenkten Steinstatuen und betritt das postapokalyptisch anmutende Gelände eines nie fertig gestellten Vergnügungsparks. Die träumerische, unwirkliche Qualität dieser Orte verliert sich auch trotz Koordinatenangabe und Kartenreferenz nicht. Im Gegenteil, so könnte man meinen, fängt die abenteuerliche Schatzsuche dadurch erst an.

Der Guide eröffnet einen neuen, einen verschobenen Blick auf die Aufgabe, die wir uns mit dem Projekt GuideWriters gestellt haben. Viel mehr als die konkrete, zugängliche Referenz es kann, verleitet er uns zum Geschichtenerzählen und zum Herumträumen. Selbst möchte man stöbern in der Raritätenkiste der Welt nach Absonderlichkeiten, die die Menschen liegenlassen, weil sie hinter sich nicht aufräumen. Wir finden: Unsere Guides überraschen uns selbst immer wieder.

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To pull oneself over a fence by one’s bootstraps“ heißt, sich an den eigenen Schnürsenkeln über einen Zaun zu ziehen. Dieses Idiom ist der Background für den Begriff „Bootstrapping“, der längst Einzug in unseren Sprachgebrauch gefunden hat. In der Informatik bezeichnet er zum Beispiel einen Prozess, bei dem ein kompliziertes System aus einem einfacheren heraus aktiviert wird. Bei Startups heißt es schlicht, dass ein Unternehmen aus dem Betrieb heraus startet und sofort loslegt mit der Produktion oder Dienstleistung. Für gewöhnlich streben junge Unternehmen zuerst eine ausreichende Finanzierung an um die nötigen Rücklagen für den Geschäftserfolg zu haben. Hier geht es also um die Frage: Startet man mit Vorräten – oder mit Hunger?

Unsere Geschichte zeigt, dass Startups nicht immer Investoren oder Kapital brauchen um den Start zu schaffen. Unternehmensgründung à la Bootstrapping gelingt, wenn das entscheidende Produktionsmittel das Know-how und die Expertise der Mitarbeiter ist. Für uns waren dabei drei Aspekte wichtig: Sparsamkeit, Agilität – und vor allem Marktnähe.

Der Workspace in der Frankfurter Agentur VIER FÜR TEXAS, in den wir schon im Dezember 2011 an unserem neuen Standort eingezogen sind, hat dabei geholfen: Wie in Berlin bezahlen wir auch dort die Miete mit Leistungen, die wir unproblematisch verkaufen können. Zudem profitieren wir von den Kompetenzen der anderen Companys im Großraumbüro, wo Ressourcen unkompliziert über Kooperationen zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Vorteil: Wir haben sehr schnell unser Geschäft in Gang gebracht und Geld verdient. Im März 2012 ging die GuideWriters-App (www.guidewriters.com) live, jetzt, ein Jahr später, haben wir die schwarze Null geschafft. Das Geschäft ist profitabel und ernährt seine Macher. Schon nach einem halben Jahr, im Oktober 2012, bot unsere App bereits eine schöne Auswahl an Guides und wir konnten unseren ersten größeren Messeauftritt auf der Frankfurter Buchmesse aus dem Cash-Flow bezahlen. Ein wichtiger Schritt – und eine gute Erfahrung zugleich. Verlage wie Reise Know-How und Kunth wurden hier endgültig davon überzeugt, Ihre Inhalte auf unserer Plattform zu veröffentlichen.

Genau dieser schnelle Start lieferte uns auch die entscheidenden Erfahrungen, um unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Mit der GuideWriters-App haben wir einen offenen Marktplatz geschaffen, der funktional ausreichend, aber nicht unnötig aufgeblasen ist: Autoren, Verlage und User haben das Angebot genutzt – und wir haben beobachtet und gelernt, was gefragt ist – und was nicht.  Das hat uns dabei geholfen, weitere Produkte zu entwickeln, die von der Industrie nachgefragt werden. Etwa die White-Label-Lösung für Apps, die auf Listen basieren: Eine technische Lösung, die für verschiedenste Anwendungen einsetzbar ist.

Bootstrapping zahlt sich also aus. Wer keine großen Anfangs-Investitionen braucht, profitiert letztlich davon, dass er sehr schnell sein Geschäft zum Laufen bringt, Geld verdient und Erfahrungen sammelt. Eine gute Voraussetzung, um dann möglicherweise im zweiten Schritt eine Finanzierungsrunde nach dem Proof of Concept einzugehen.

Eine wichtige Voraussetzung für dieses Vorgehen: Man muss Kooperationspartner finden, um Ressourcen zu sparen. Und: zuhören und zuschauen, um das Geschäftsmodell an den Bedürfnissen der Nutzer und Kunden auszurichten – schlicht und einfach, weil die Ressourcenknappheit einen dazu zwingt. Wer den Marktdruck aufnimmt und produktiv verwandelt, kann das Unmögliche schaffen. Wie bei Münchhausen, der sich an seinem eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen hat – die deutsche Version des Bootstrapping.