Badenweiler

Wohin in Badenweiler? Morgens in den Park der Sinne, mittags in die Pizzeria Bella Sicilia, nachmittags in die Cassiopeia Therme und abends absacken in der Markgräfler Winzerstube. Der mobile Badenweiler-Guide für iOS und Android macht es möglich: Besucher der Stadt zwischen Freiburg und Basel können sich schnell orientieren, ihren Besuch per App oder die mobile Website planen und finden alle Informationen, die Sie benötigen – von den Öffnungszeiten der römischen Badruine bis hin zu den Rufnummern der lokalen Taxiunternehmen. Entwickelt hat den Guide die Agentur markgraeflerfernsehen.de. Die hat damit ein ideales Tool für das Standortmarketing entwickelt – das sich auch für weitere Städte einsetzen lässt. 

Das Problem vieler kleiner Ferienorte: Touristen wissen oft nicht, was sie unternehmen können und welches Angebot es gibt. Zwar gibt es gedruckte Flyer – aber die verstauben irgendwo und sind nicht zur Hand, wenn man sie braucht. Den Badenweiler-Guide der GuideWriters-App hat man dagegen immer auf dem Smartphone dabei, auf dem neusten Stand und verstaubt nicht. Für die Nutzer ist der Guide kostenlos. Zahlen müssen dagegen die Unternehmen, die sich hier präsentieren wollen. Dafür stehen vier Angebote zur Verfügung: Von der Basis-Version mit Minimal-Inhalt bis zu einem Text mit bis zu 5 Bildern und Verlinkung auf die eigene mobile Website.

Der Badenweiler-Guide bietet ein erstklassiges Beispiel, wie sich kleinere Gemeinden oder Regionen selber vermarkten können. Natürlich nützt es den Geschäften, Museen, Restaurants etc. vor Ort, weil sie von dem Besucher leichter gefunden werden. Aber die Destination vermarktet sich auch selber: Die Verknüpfung der mobile-App mit einem Internet-Auftritt verbessert die Präsenz in Suchmaschinen. Der Guide wirkt dann wie ein Schaufenster für eine Region. Ein interessantes Modell auch für andere Gemeinden, weil keine Kosten für die Technologie entstehen.

Allerdings ist der Aufwand groß: Die Agentur markgraeflerfernsehen.de hat hier viel Arbeit hineingesteckt, denn Recherche und Aufbereitung der Inhalte sollten keineswegs unterschätzt werden. „Der Guide soll ja ein Gebrauchsgegenstand sein – leicht zu verstehen und einfach in der Handhabung“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Baier. Auch die Unternehmens-Kunden an Bord zu holen, war aufwändig und bedeutete erst einmal „Klinken putzen“. Das Interesse sei allerdings gleich groß gewesen, so Baier, weil die Kunden eben nicht nur ein kostenpflichtiges Inserat, sondern auch ein sehr nützliches Marketing-Tool sehen.

Und die nächsten Schritte? Gerade hat Baier die örtliche “Badenweiler Thermen und Touristik GmbH” für den Guide begeistern können. Mit deren Unterstützung wird in Kürze die App mit dem eigenen “Badenweiler Brand” veröffentlicht werden, indem Badenweiler die GuideWriters-Technologie als White-Label-Lösung nutzt. Und inhaltlich? Da will das Team weiter die Besonderheiten des Markgräflerlandes, wie beispielsweise Winzergenossenschaften und Weingüter u.s.w. einbinden – schließlich ist die Region auch für ihre edlen Tropfen bekannt. Wir bleiben dran.