Unsere Guides haben viele Funktionen: Sie schaffen Orientierung, sie machen das Reisen leichter, sie laden zum Entdecken ein.

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Wir bieten Guides für Städte, für ferne Länder, für Institutionen und Vereine, für Radrennen, für Whiskey-Distillen und sogar fürs Gassigehen. Ein Ziel haben alle gemeinsam: Sie sind praktisch, sie kerben Punkte in die weite Weltkarte. Mit einem Guide kennen wir uns aus, obwohl wir gerade erst gelandet sind und finden ohne Umwege das Passende. Er wird vom Kiez-Kenner geschrieben für all jene, die einer werden wollen.

Der neue Guide „Most Awesome Abandoned Places“ orientiert sich nicht an der praktischen Nutzbarkeit, aber er entführt uns an Stätten, deren loser Zusammenhang sich lediglich über ihre Unwirklichkeit ergibt. Die „Kurzbiografie der schönsten verlassenen Orte“, wie es heißt, handelt von Attraktionen, die eher Un-Orte darstellen – oft jenseits aller touristischen Infrastruktur, teilweise nur schwer zu erreichen oder überhaupt zu finden. Mit dem Guide wandelt der Leser einmal quer durch die ganze Welt. Er bereist abgelegene Geisterstädte, mäandert durch die Katakomben längst vergessener U-Bahnen, er taucht nach versenkten Steinstatuen und betritt das postapokalyptisch anmutende Gelände eines nie fertig gestellten Vergnügungsparks. Die träumerische, unwirkliche Qualität dieser Orte verliert sich auch trotz Koordinatenangabe und Kartenreferenz nicht. Im Gegenteil, so könnte man meinen, fängt die abenteuerliche Schatzsuche dadurch erst an.

Der Guide eröffnet einen neuen, einen verschobenen Blick auf die Aufgabe, die wir uns mit dem Projekt GuideWriters gestellt haben. Viel mehr als die konkrete, zugängliche Referenz es kann, verleitet er uns zum Geschichtenerzählen und zum Herumträumen. Selbst möchte man stöbern in der Raritätenkiste der Welt nach Absonderlichkeiten, die die Menschen liegenlassen, weil sie hinter sich nicht aufräumen. Wir finden: Unsere Guides überraschen uns selbst immer wieder.